Kein anderes Thema interessiert und verwundert Außenstehende sosehr wie die Mensur.
 
Diese studentische Fechtart hat sich vor über 200 Jahren entwickelt und wird als ein Teil unseres studentischen Kulturgutes erhalten und weitergeführt.
 
Wenn der junge Aktive das erste Mal auf Mensur steht, weiß er, dass jeder Bundesbruder sich dieser Herausforderung gestellt hat und im wahrsten Sinne des Wortes seinen Kopf hingehalten hat.
 
Schläger oder Säbel - die Entscheidung liegt bei Dir!
  • Die heutige Mensur entwickelte sich vom früheren Duell hinweg.
  • Die Mensur ist im Gegensatz zum Duell nicht verboten, weder staatlich noch kirchlich.
  • Das Fechten stärkt Selbstbewusstsein und Selbstbeherrschung.
  • Die Mensur ist kein "Kampf", man "gewinnt" nicht gegen jemanden, es fechten gleichwertige Partner miteinander.
  • Alle anderen Sportarten verlangen Sieger und Unterlegene; diese Begriffe sind der Mensur fremd.
  • Uns zwingt niemand zur Mensur, wir wollen sie!
  • Die Mensur ist aber mehr als Sport, sie verlangt auch den Mut zu kalkulierbarem Risiko.
  • Die Mensur erfordert aber mehr als Mut; sie erfordert enormen persönlichen Einsatz in einer körperlich-seelischen Ausnahmesituation; sie erfordert ein hohes Maß an Fairness und Ritterlichkeit.
  • Die Mensurpflicht bildet eine gewisse Schwelle, sie vermeidet bloße Mitläufer und Pöstchenspekulanten.
  • Die Mensur ist eine Möglichkeit, Einsatzbereitschaft für die Gruppe zu dokumentieren. Die Integrationskraft der Mensur hat sich über viele Jahrzehnte hinweg bewährt; deswegen werden wir nicht darauf verzichten.

         

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